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Big Food

Der kleine Mensch in der grossen Welt

Die Welt verändert sich mit verändertem Blickwinkel. Dies stimmt sowohl im eigentlichen, ebenso im übertragenen Sinn. Diese Erkenntnis wird jeder schon mal gemacht haben. Besonders wird sie in der Makro-Fotografie erlebbar. In diesem Projekt untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie ungewohnte Grössenverhältnisse wirken. Also wenn ein Schoko-Kuss zum Berggipfel oder eine Nussschale zum Boot wird. Das Künstlerpaar Akiko Ida und Pierre Javelle bieten zu diesem Thema auf ihrer Webseite minimiam.com eine wahre Fundgrube.

Big Food

Aakiko Ida und Pierre Javelle: How raisins become grapes.

Die Ware «Essware»

Essen ist eines der Grundbedürfnisse der Menschen. Zudem hat die Art der Ernährung in den letzten Jahren an unglaublicher Bedeutung gewonnen. Deshalb werden sich auch die Schülerinnen und Schüler sicher schon ausführlich mit Esswaren beschäftigt haben. In diesem Projekt hingegen nähern sie sich diesen allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Die Optik der Oberflächen ebenso wie des Innenlebens sollen zu neuartigen Objekten umgedeutet werden – ein Broccoli wird zum Baum sowie ein Espresso zum Gartenteich.

Makro-Fotografie

Neben den Esswaren aus dem Haushalt braucht es Modellbau-Figuren. Diese gibt es in unterschiedlichen Massstäben und Qualitäten, folglich auch in verschiedenen Preisklassen. Eine grosse Auswahl hat die Firma Preiser. Ferner ist ein Objektiv nützlich, welches die Blende auf 1.8 Blendenstufen öffnen kann. Dazu hat Canon beispielsweise ein erschwingliches Objektiv im Angebot. Eine möglichst offene Blende ist wichtig, um eine geringe Schärfentiefe zu erreichen.

Studio einrichten

Es lohnt sich, sich ein kleines Studio einzurichten, auch wenn es nur ein behelfsmässiges ist. Kleine Veränderungen mit der Beleuchtung können im Bildausschnitt eine grosse Wirkung entfalten. Daher ist es auch sinnvoll, mit Stativ zu fotografieren, ansonsten auch die Bewegungsunschärfe ein Problem werden könnte.

Big Food

Improvisiertes Fotostudio